Grundsätzliches zum Ortswechsel…

Ihr Lieben,

mich erreichen immer wieder Fragen zu meinem Ortswechsel von der FU an eine Präsenzuni, weshalb ich mich entschieden habe, diesen Artikel zu verfassen. Ich beantworte wirklich gerne eure Fragen, aber leider, und das muss ich jetzt einmal ausdrücklich sagen, kann ich im Prinzip lediglich das Procedere in Bezug auf die Uni Köln beschreiben, wie ich es bereits hier gemacht habe…

https://gretchensarmee.wordpress.com/fernuni-hagen/ortswechsel/

Die Sache ist die: Jede Uni – und zwar egal, welches Bundesland, sondern wirklich jede Uni für sich – hat ein eigenes Verfahren. Bei manchen funktioniert der Wechsel über Ortswechsel. Bei manchen über Quereinstieg. Bei manchen gibt es vorher ein Einstufungsverfahren, bei manchen erst nach Immatrikulation, usw usf..

Letztlich, und das muss ich wirklich noch einmal betonen, habe ich mich quasi aus einer “Laune” heraus dafür entschieden, den Ortswechselantrag zu stellen, nachdem ich ne Weile hin- und herüberlegte, und auch einfach Glück gehabt, dass der Antrag durchging. Im Prinzip kann ich also in meinen Mails an euch nur das wiederholen, was ich bereits dazu geschrieben habe, und vielleicht noch zusätzlich den Tipp geben, schon einmal vorab das SSC Psychologie zu kontaktieren. Und es, falls es nicht geklappt haben sollte, einfach wieder und wieder zu versuchen. Ich wünsche jedem viel Glück dabei!

Die Sache mit der Selbsteinschätzung…

…ich glaube, die sollte ich mal lieber lassen. Nach wie vor finde ich selbst meine BA echt nicht gut, aber gestern habe ich endlich meine Note erhalten und es ist ne 1.1 :-D . Die Zitterpartie hat sich echt gelohnt, zumal mein Herr Betreuer ja auch mit der Vergabe überfällig war. Auch liefen einige Sachen in letzter Zeit etwas schräg. Die Klausur in der Klinischen nicht so ganz gut abgeschlossen wie gehofft, die Klausur in Orga dann der Vollhorror mit zunächst einer 2.7. War dann noch zur Klausureinsicht, danach hatte ich eine 2.0, aber irgendwie lief das Ganze mit der Benotung und Bewertung sowas von chaotisch ab, dass ich mir erstmalig sehnsüchtig eine fiese FU-MC-Klausur gewünscht hätte, hübsch standardisiert.

Egal, mit neuem Schwung (haha) ins letzte Semester. Immer noch die Hausarbeit in Päda zu schreiben, aber immerhin habe ich noch ein Blockseminar ergattert, weshalb mein letztes Seminar binnen 3 Anwesenheitstagen durch ist.

Fähnchen setzen!

Ich komme mir ein wenig vor wie im Spiel “Risiko”, oder in diesen ganzen Thrillern, wie z.B. “Schweigen der Lämmer”, wo Fähnchen der Tatorte auf die Landkarte gesteckt werden, um den Täter einzukreisen… Bezüglich der Masterbewerbung.

Wieder und wieder stellt sich die Frage: Was wäre noch im Bereich des Machbaren und Möglichen, vom Organisations- und Fahrtaufwand her? Wie gesagt immer gesetzt den Fall, Köln und Bonn fiele raus. Kann ich bis zu drei Stunden Fahrtaufwand(einfache Strecke) in der Woche in Kauf nehmen, wenn es organisatorisch umsetzbar wäre, dafür lediglich zwei reine Anwesenheitstage in Kauf zu nehmen? Usw..

Neben Bonn und Köln, für die ich mich ohnehin bewerben werde, da die Hoffnung ja zuletzt stirbt ^^, rückt die Uni Trier immer mehr in den Fokus meiner Aufmerksamkeit… Nicht zuletzt wegen dem für mich extrem ansprechenden Curriculum. In das ich auch weite Teile meines Biostudiums “reinschubsen” könnte. Aber, ja, die Fahrtzeit… Grausam. Bis zu drei Stunden. Einfach!

Maastricht… So schwer umzusetzen trotz “nur” vier Monate reine Anwesenheitszeit im Master “Psychology and Law”, ich glaube, ich wäre nach einer Woche Trennung von meiner Family und ohne meinen Job einfach unglücklich. :-/ Ist aber auch noch nicht ganz ab von der Liste…

Weiterhin zu erwägen, die Master Psychs in Düsseldorf, Wuppertal oder gar Koblenz. Frei nach dem Motto: Irgendwer wird doch wohl ja sagen, oder?!

Wenn alle Stricke reißen: Vielleicht der (noch am ehesten?) finanzierbare “Master of Health Psychology” als Fernstudium an der University of Derby. Ab da wird es deutlich teurer, sowohl mit dem Master in Liverpool in “Forensic Psychology etc.” als auch mit dem Master RP in Bonn. Und danach: FU Hagen… So gesehen, ganz am Ende; nach so viel Studium soll das Studieren einfach Spaß machen und nicht nur zur reinen Pflichtveranstaltung werden, die man abrödelt. :-/

Ich hoffe am meisten auf den “regulären” Master in Bonn. Von meiner BA-Note weiß ich noch nichts; Orga habe ich wohl bestanden, wenn auch mit unbekannter Note (wobei selbst ne 1.0 jetzt nicht mehr zu viel drehen würde). Mal gucken, abwarten, Tee trinken. Oder so. ^^

Noch 3 Tage…

Bis zur offiziellen “Notenverkündigungsfrist” (lautet das so?!) für meine BA… Sprich, das Prüfungsamt hatte mir nach Einreichen meiner BA geschrieben, dass die Profs bis zum 26.03. ihre Note mitteilen sollen. Von einer lieben Mitstudentin habe ich erfahren, dass man dann benachrichtigt wird und höchstpersönlich beim Prüfungsamt vorstellig werden soll, um die Note zu erfahren, also keine Leistungsverbuchung via Klips oder Info per Mail.

A propos Leistungsverbuchung, in AO musste das Prüfungsamt wohl den Prof daran erinnern, dass er endlich mal die Noten für die Klausur einreichen soll. Das wusste ich noch nicht, als ich dem auch geschrieben habe. Bekam dann eine Antwort von einem HiWi, der auch die Klausurbetreuung gemacht hat und sehr ahnungslos war. Hatte ihm in der Klausur ne Frage gestellt, die konnte er nicht beantworten. Kein Unterschied zu einer Fernuni-Klausur in dem Fall ;-) . In der Mail hieß es, danke für die Antwort, die Noten werden bis zum 23.03. eingereicht. Nun ist wegen der technischen Vergabe via Klips keine Leistungsverbuchung bis voraussichtlich 25.03. möglich, wir bitten um Ihr Verständnis :-D

Ich denke, ich werde mein Transcript of Records am besten sofort beantragen, sobald ich diese beiden Noten habe, dann ist Päda noch nicht dabei, aber sicher ist sicher… Ansonsten kriege ich das erst im Januar 2014 ^^

Neue Ziele…

Nachdem die Klausurnote in der Klinischen erneut schlechter ausgefallen sind, als gedacht, und mein Schnitt mal wieder gesunken ist, muss ich mir neue Ziele stecken, was den künftigen Master angeht.

Momentan hab ich weder Lust auf den Fernuni Hagen-Master, vor allem, was man inoffiziell so in Richtung “Betreuung” vernimmt, noch auf den Master Rechtspsych in Bonn, wenn er denn zustande kommt überhaupt und wenn ich irgendwie weiß, wie ich die 15,000 Euronen insgesamt stemmen soll.

In letzter Zeit (und nach einem Telefonat mit einem Vorstandsmitglied der Sektion Rechtspsych im BDP) nicht so ganz uninteressant sind der “Master of Psychology and Law” an der Uni Maastricht, welcher von der reinen Anwesenheitszeit “nur” vier Monate andauert (den Rest von dem als einjährig konzipierten Master macht man anderswo), oder den Master in “Forensic Psychology and Criminal Investigation” an der FU Liverpool. Dieser jedoch kostet ebenso viel wie der Master Rechtspsych in Bonn – und was mich ein wenig irritiert, ist die Aussage, dass man hinterher kein “liscensure professional psychologist” ist. Bislang hab ich jedoch noch nicht rausgefunden, ob das nur für die UK gilt oder allgemein.

Wie gesagt, schauen wir mal – aber da mein derzeitiger Schnitt “nur” noch bei 1.9 ist, die BA-Note noch aussteht (von der ich sicher bin, dass sie nicht besser als 2.0 ist, wenn überhaupt) mache ich mir für einen “regulären” Master an ner Präsenzuni keine großen Hoffnungen mehr.

Insofern sind meine neuen Ziele:

  • einen passenden Master finden, der bezahlbar ist – und Spaß macht!
  • eventuell dazu (mehr) arbeiten
  • last but not least: Meine Hobbys und meine Tiere pflegen. Gut reiten können, dabei Spaß und meinen Ausgleich haben. Und meinen lieben Hund, der immer mehr an Alterserscheinungen rumkränkelt, so weit es geht ein schönes Restleben bereiten. Er litt sicher auch an einer Hundeform der PTBS und hat es sich verdient!

Belegung ist da. Noten fehlen.

Ok, das Seminar, welches ich just for fun belegen wollte, habe ich nicht zugeteilt bekommen. Stattdessen mach ich im kommenden Semester ein Päda-Seminar. Die Hausarbeit in Päda habe ich weder begonnen noch angemeldet. Ich werde jetzt doch erst einmal meine Noten abwarten. Drei stehen noch aus, inklusive der Note für die BA. Danach entscheide ich, mit welcher Leistungsmotivation ich die Hausarbeit für Päda zu schreiben gedenke.

Schulangst, mein ursprünglich überlegtes Thema, wird es wohl doch nicht werden. Ich habe da irgendwie keinen Einstieg bekommen. Zu wenig Vorwissen und viel zu viel Recherchearbeit! Stattdessen werde ich wohl ein Thema einer Dozentin nehmen, bei der ich schon einmal eine Hausarbeit geschrieben hat, und die eine Themenliste mit Literaturangaben veröffentlicht hat.

Ja, ich drück mich vor Päda. Irgendwie ist das so überhaupt nicht meins. In Köln hat man einen ziemlichen Päda-Overflow. Zwei Seminare, Klausur, Hausarbeit. Mir wäre lieber noch ein Seminar in der Klinischen gewesen  oder ne Hausarbeit. Aber das Studium ist kein Wunschkonzert, wie wir ja mittlerweile alle wissen ^^.

Euch Fernuni-Leuten drück ich mal feste die Daumen, soweit ich weiß, stehen ja jetzt wieder die Klausurwochen an. Haut rein!!!!

Warteschleife

Derzeit warte ich auf die Ergebnisse meiner Belegung für das kommende Semester. Neben einem Seminar in Päda habe ich spaßeshalber noch “Grundlagen psychodynamischer Gesprächsführung” belegt. Außerdem warte ich auf meine Noten. Das dauert diesmal so lange, weil das Prüfungsamt krankheitsbedingt erst einmal ein paar Wochen dicht gemacht hat.

Eigentlich wollte ich auch mal anfangen, für meine noch ausstehende Hausarbeit in Päda zu recherchieren. Die ist noch nicht angemeldet und ich drücke mich kolossal vor allem, was nach Uni aussieht, herum. Ich würde gerne noch ein Praktikum machen, diesmal im strafrechtlichen Bereich. Sollte der Master Rechtspsychologie wirklich zustande kommen, muss ich mich ja vorab festlegen, ob ich Zivil- oder Strafrecht machen will. Weil die Jobaussichten derzeit recht gut sind, möchte ich zur Entscheidungsfindung das Praktikum machen, bevor ich mich endgültig festlege. Möglich wäre auch, dass mir beides so gut gefällt, dass ich mich gegen den Master Rechtspsych entscheide und lieber die Weiterbildung mache, damit darf ich nämlich in beiden Bereichen tätig sein. Habe jetzt diverse JVA’s in der Nähe angeschrieben, aber nunja, das dauert mit der Antwort :-) . Drückt mal die Daumen, dass das im kommenden Semester noch klappt.

Kleiner Umzug der Rechtspsychologie

Um den jetzigen Blog etwas zu entzerren, habe ich mich dazu entschlossen, den Content, welcher die Rechtspsych betrifft, auf einen separaten Blog auszulagern, welcher sich dann sukzessive mit neuen Inhalten füllen wird.

http://rechtspsychologieblog.wordpress.com/

Darauf wird es dann vermutlich auch in Zukunft kleinere Zusammenfassungen geben, da, so mein Plan, ich mir auch ein paar Skripte anlegen möchte, die rein die rechtspsychologische Praxis und Gutachtenerstellung angehen. Sollte ich den Master in Rechtspsychologie in Bonn machen können, steht eventuell sogar ein größerer Umzug an, aber zunächst bleibt alles wie es ist.

Über das Spielen

Ja, nachdem ich nun meine letzte Prüfung absolviert habe (die Erleichterung danach ist ein unglaubliches Gefühl, endlich keinen Notendruck mehr hinsichtlich Masterzugang usw. ändern kann man ja jetzt eh nichts mehr :-) ), heute mal was anderes als Klausuren, Bachelorarbeit und so weiter.

Ich bin ja nicht gerade das, was man einen Zocker nennt. PC-Games mag ich nicht (da krieg ich ADHS), Kartenspiele finde ich (meistens) langweilig, ab und an gerne mal ein Brettspiel, aber insgesamt eher – nee. Es gibt jedoch ein Spiel, welches es mir echt jetzt schon seit ein paar Jahren angetan hat. Vielleicht ist es sogar ne kleine Sucht von mir ;-) , aber eher harmloser Natur. Und zwar Dominion, das ist ein eher strategisches Kartenspiel, welches wir auch für Daheim haben, aber weil mir hier der Ruf zufällt, ständig alle platt zu machen, spiele ich es im Internet, und das schon richtig lange. Es ist ein bisschen wie Kartenschach aber dann doch nicht. Ich spiele es am liebsten zu Zweit, geht grundsätzlich aber auch mit mehreren. Nur ich verlier dann schnell den Überblick ;-) . Ich würde sagen, ich bin schon gut darin (auch wenn ich sicherlich nicht alle 10 Mio Kombis durchgespielt habe), aber ich bin nicht gut im Sinne von: verbissen gut.

Sprich, ich spiele nicht, um zu gewinnen, und das ist eines der Hauptunterschiede zu meinen (meist männlichen, aber ich will daraus keine Geschlechtshypothese ableiten) Mitstreitern. Ich spiele, um zu spielen. Eine liebe Mitstudentin von mir hat mich gestern (in einem ganz anderen Zusammenhang, aber egal) auf den Begriff “Funktionslust” gebracht, und der trifft es glaube ich, ganz gut, auch wenn er eher kleineren Kindern zugeordnet wird (hier die Definitionen: http://lexikon.stangl.eu/1977/funktionslust/). Klar, spielt bei meinen Mitstreitern dies auch eine gewisse Rolle, aber nicht allein. Während des Spiels kommen öfter mal solche Aussagen wie:
- wenn ich jetzt richtig mitgezählt habe, dann bist du vorne oder
-hättest du diese Karte nicht gekauft, dann hättest du gewonnen oder
-nun habe ich einen riesigen Fehler begangen (“what a horrible misclick”)
oder, auch schon erlebt, man wird handfest beschimpft (weil man vorne liegt) oder weil man vergisst/nicht sieht dass ein Stapel leer ist oder derjenige verlässt einfach das Spiel, wenn er sieht, dass nix mehr zu holen ist.

Total blöd sind auch die Ränge da. Ich steh irgendwo auch recht weit oben, aber ich glaube, das ergibt sich weniger aus den Siegen als der Gesamtanzahl der Spiele oder so ^^; und dann kommen immer mal Diskussionen wie “ich dachte, wenn man so weit oben ist, spielt man besser und gewinnt jedes Mal” oder “war ja klar, gegen jemand mit so einem hohen Rang kann man nur verlieren”.

Es gibt auch Foren und Blogs im Internet, in denen die Strategien schlechthin vorgestellt und diskutiert werden und wie man sich so weiterentwickelt, dass man jedes Spiel nur noch gewinnt. Also ganz weit weg von reiner Funktionslust.

Was ich eigentlich schade finde, und genau darauf wollte ich mit meinem Geschwafel auch hinaus. Ich meine, wir sind ja alle erwachsen und das Leben ist schon ernst und anstrengend, aber ich arbeite in letzter Zeit doch sehr daran, dass sich mein “inneres Kind” (eigentlich ein Begriff aus der Traumatherapie) auch zu Wort melden darf und soll, mit Verspieltsein, Lachen, einfach mal Blödsinn machen, sich mit dem Auto im Matsch verfahren weil man mal wieder die Abkürzung genommen hat usw.. Viele in meinem Alter und sogar Jüngere als ich sind einfach so schrecklich ernsthaft in allem, so verbissen in allem, es geht um Leistung zeigen in allen Bereichen, auch dem privaten.

P.S.: Wer Interesse an diesem speziellen Spiel hat, googelt einfach mal nach “Dominion” oder “Dominion Blog”.

Letzte Prüfung

Und plötzlich ist es dann soweit: Die letzte Klausur im B.Sc. steht bevor. Ob sich das Lernverhalten im Laufe des Studiums ändert? Definitiv ja – zumindest ist es bei mir so. Mittlerweile prügele ich mir den Stoff binnen kürzester Zeit rein, was vermutlich daran liegt, dass mich echt eine Prüfungsmüdigkeit erfasst hat. Wenn man sich das einfach mal so vor Augen hält, dann habe ich in den letzten 2,5 Jahren an die 15 Klausuren geschrieben. Genug ist irgendwann genug… Man meint, das Klausursystem irgendwie durchschaut zu haben (im Bachelor eh alles nur auswendig runterlernen) und alles andere wird dann eben auf Lücke gemacht (die Lücken zeigen sich dann zwar in den Noten, aber laut meinen Berechnungen würden lauter 1 Kommas meinen Schnitt nur noch marginal ändern).

Ich hoffe wirklich, dass es im Master – egal, wo ich ihn letztlich machen werde – anders laufen wird, eher vergleichbar mit dem Hauptstudium in Biologie oder vormals Psychologie, da war wohl laut Diplom-Psychologen auch nicht eine solche Klausur- und Prüfungslast. Schauen wir mal.

Im nächsten Semester steht dann lediglich ein einziges Seminar in Päda an, welches wohl zum Bestehen mit einem Referat abgeschlossen wird.