Hausarbeit & Literaturrecherche

So motiviert war ich in meinen beiden Studiengängen bislang selten, dass ich mich bald nach der Absprache mit der Dozentin zu meinem Thema für die Hausarbeit in der Allgemeinen 1, “(Trauma-) Gedächtnis und Flashbacks“, auf die Suche nach passender Literatur begeben habe. Hab gemerkt, dass eine Literaturrecherche nicht nur lästig ist, sondern echt auch Spaß machen kann. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eh manchmal ganz gerne rumgoogle zu irgendwelchen Themen, die mich in dem Moment interessieren. Datenbankabfragen sind ja irgendwie so ähnlich wie googeln. Dann habe ich gestern endlich meinen Bib.-Ausweis an der Uni Köln geholt und erst einmal in der Lehrbuchsammlung rumgestöbert, damit ich die Grundlagen zum Gedächtnis nicht nur aus dem M3-Skript von der Fernuni beziehe, welches eh zu meinem Thema eher mau ist. Fertigkeitserwerbsmodelle nutzen mir bei Traumagedächtnis nicht viel.

Im Kopf steht bereits eine grobe Gliederung. Will ganz grundständig beginnen mit neurobiologischen Grundlagen, hier tobe ich mich u.a. mit meinem vom Biostudium noch heißgeliebten Campbell “Biologie” aus, ein fetter Biowälzer, der mich gut durch’s Grundstudium gebracht hat. Weil das limbische System eine Rolle spielt bei traumatischen Ereignissen, wird darauf ein Schwerpunkt gelegt. In der Lehrbuchsammlung fiel mir dann noch ein interessantes Buch zur “Allgemeinen klinischen Psychologie” in die Hände; dabei handelt es sich nicht um eine Einführung in die Klinische, sondern um allgemeine Psych. im klinischen Kontext.

Im Anschluss an die neurobiologischen Grundlagen einiges zum Gedächtnis, insbesondere zum autobiografischen Gedächtnis sowie Abruf etc., und Erinnern, hier muss ich aufpassen, dass ich nicht zu ausführlich werde, denke ich mal. Danach wollte ich dann mittels DSM, Wittchen & Hoyer und was mir sonst so in die Hände fällt die Posttraumatische Belastungsstörung beschreiben und hier ganz besonders auf Flashbacks eingehen. Und dann folgen die ganzen Modelle, die ich bislang gefunden habe, welche eine Erklärung für Trauma-Gedächtnis und Flashbacks liefern: Furchtstrukturmodell, Kognitives Modell, Dual Representation Theory

Klingt erst einmal viel, aber mein Ziel ist es, das in max. 25-30 Seiten (inkl. Titelblatt & Lit.-Liste) zu packen, weswegen ich schon selektiv vorgehen muss. Nachdem ich jetzt soweit eigentlich mit Lit.-Recherche durch bin, stellt sich für mich noch die Frage nach der Verwaltung; ich stelle es mir recht mühselig vor, immer wieder nachzuschlagen, wo was steht. Nunja, vielleicht kommt mir diesbezüglich die Erleuchtung noch. Wenn die Gliederung fertig ist und nachher die Hausarbeit, stelle ich das wohl in meinem Blog zur Verfügung, für die Kölner aber auch Fernuni-Studenten; ist ja eine Literatur-Hausarbeit, vielleicht gibt es da ja ein paar Parallelen zur Bachelorarbeit in Hagen. Und weil man da im ganzen Studium außer vielleicht in M11 nichts schreibt, ist das eventuell ganz hilfreich.

Aber jetzt erst einmal Pfingsten und Sonne.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern…

In M7 hat es mich schon einmal an irgendeiner Stelle in den unsäglich vielen Seiten plus x ergriffen, dass ich so leise bei mir dachte, hm nuja hm, sooo unplausibel erscheint mir das psychoanalytische Konzept aber nicht. Es ging da irgendwie (und man möge mir sowohl mein schlechtes Gedächtnis als auch die fehlende Bereitschaft, nachzuschlagen, in welcher Pflichtliteratur sich das befand) um Diagnostik in psychoanalytischen Therapien und dass sie sich zugunsten des Individuums weniger an psychometrischen Verfahren orientiert oder sowas. Jedenfalls, ein ordentlicher angehender Bachelor of Science-Student muss bei solchen Gedankengängen eigentlich regelrecht zusammenzucken und das als unwissenschaftlich abtun, auch wenn man eigentlich gar nicht so genau weiß, was jetzt daran unwissenschaftlich ist. Ja, Entschuldigung, der Name Freud ist mal irgendwann in M1 gefallen und was alles an seinen Theorien nicht erwiesen ist. Ansonsten wurde im weiteren Verlauf die Psychoanalyse vom schwarzen Loch verschluckt.

Beim nächsten Mal, wo mich derlei ketzerische Gedanken befielen, saß ich in Köln im klinischen Seminar, das Thema waren die Angststörungen. Irgendwer stellte im Kurzreferat eine Studie vor, in der die Wirksamkeit der Expositionstherapie einer psychoanalytisch orientierten Angststörungstherapie gegenübergestellt wurde. Die Expo hat im Vergleich nicht so gut abgeschnitten, zumindest was die langfristige Wirksamkeit betrifft. Ich hatte keine Zeit zum Fragen, “die Zeit ist um” gewesen, wie denn so der Unterschied ist, was man denn da so macht, psychoanalytisch gesehen.  Neugier und der Duft von fast schon Verbotenem ist bei mir eine fatale Mischung. Vielleicht stimmt es ja, dass angehende oder bereits fertige Psychoanalytiker ein regelrechtes Life-Style-Gedönse um das Ganze machen, das würde mich auch abschrecken. Ich frage mich nur manchmal, auch vielleicht ein wenig ketzerisch, weswegen nicht funktionierende Konzepte miteinander verbunden werden, aber ich hab auch keinen Plan und vermutlich eine zu naive Sicht auf die Dinge. Eventuell gibt es da spezifische Ausschlusskriterien, die das unhaltbar machen. Das nur als lose Gedanken. Und eigentlich sollte ich was anderes machen, aber Prokrastination ist nicht nur ein Fernuni-Phänomen.

Erste Hausarbeit (Allgemeine 1)

Jetzt steht das Thema für meine allererste Hausarbeit in der Allgemeinen Psychologie 1. Ich habe mich mit der Dozentin auf eine offene Fragestellung geeinigt; es geht um Flashbacks bei der Posttraumatischen Belastungsstörung und Unterschiede in den beteiligten Gedächtnisprozessen zu Menschen, die keine PTBS haben. Der grobe Aufbau der Hausarbeit wird dann so sein, dass ich zunächst auf die “normalen” Gedächtnisfunktionen eingehe und anschließend skizziere, was bei Flashbacks anders ist hinsichtlich Speicherung, Abruf etc..

Das Thema bzw. die Fokussierung auf Flashbacks habe ich mir quasi selbst ausgesucht; weil ich u.a. ehrenamtlich tätig bin und dort viel mit traumatisierten Menschen zu tun habe, ist mir das mit den Flashbacks nicht ganz unbekannt. Zudem habe ich in meinen freien Stunden im Praktikum etliches darüber gelesen. Würde auch gerne, falls es im nächsten Semester angeboten wird, ein Zusatzseminar dranhängen. Mit der Wahl eines “eigenen” Themas habe ich mir natürlich die eigenständige Literaturrecherche aufgehalst, aber ich habe gesehen, dass für einen Ersteinstieg die ganz triviale Google-Suche doch ganz gute Dienste leistet. Zumindest für’s Grobe.

Freue mich sehr über meine erste Hausarbeit. Meine Einstufung ist nach einigen Irrungen und Wirrungen auch endlich mal durch und das auch noch mit einer positiven Überraschung versehen. Irgendwie werden die Noten in Köln anders gemittelt, dann wurde mein Biostudium- mit Note, anders als an der Fernuni, wo M11 nur unbenotet anerkannt werden kann- mit reingenommen und zack ging der Schnitt nach oben. Ich darf mir also den ein oder anderen Schnitzer noch erlauben, endlich ist dieser doofe Masterzugangsnotendruck weg (was für ein Monsterwort, aber das lasse ich so stehen, es repräsentiert nämlich das blöde Gefühl nur zu gut).

Dies & Das

…und lange nicht mehr gebloggt. Was daran liegt, dass ich langsam in das typische “Präsenzuni”-Feeling komme: Bedeutet, man geht zu den Veranstaltungen, für die Anwesenheitspflicht besteht (dokumentiert durch Unterschrift) und nimmt sich vor, bei den Veranstaltungen, bei denen keine Anwesenheitspflicht besteht, zumindest mal die Folien aufzubereiten- und tut es dann doch nicht bzw. erst kurz vor 12 (Klausur).

Ortswechsel & Einstufung

Außerdem- man glaubt es kaum- bin ich immer noch mit dem Bürokratiekram beschäftigt. Wahnsinn. Jetzt will die Uni Köln von mir eine Leistungsübersicht komplett mit Anzahl der Fehlversuche in einer beglaubigten (gestempelten) Version, Ausdruck aus dem Prüfungsportal reicht also nicht. Man schickt die Bitte ans Prüfungsamt der Fernuni und äußert in der Bitte EXPLIZIT die Fehlversuche aufzuführen. Man wartet. Man kriegt den Wisch, hübsch mit Stempel, Unterschrift, Auflistung aller Module und Prüfungsnoten, aber was fehlt? Genau, die Anzahl der Fehlversuche. Und so werden aus den Tagen Wochen und nein, meine Einstufung ist immer noch nicht durch. Für die Klinische musste ich einen Sonderantrag stellen. Ging aber nur auf vorläufiger Basis, da meine offiziellen Ergebnisse von M5 und M7 noch nicht da waren; also ok, Prüfungsamt in Köln sagt, stellen wir was Vorläufiges aus. Auch noch nicht erfolgt. Weshalb ich im Klinischen Seminar sitze und mir halb illegal vorkomme ^^

Präsenz- vs. Fernuni…

Wen das nicht abschreckt: Präsenzuni hat, wie der Name schon impliziert, seine Vor- und Nachteile. Vorteil halt: Wenn man in einem richtig guten Seminar sitzt, Dozent(in) motiviert ist, nimmt man tausendmal mehr mit, als es sich anzulesen. Nachteil: Sitzt man in einem schlechten Seminar, dann sitzt man seine Zeit ab, dreht Däumchen, und versucht nicht allzu sehr über Zeitverschwendung oder sowas nachzudenken ;-) .

Inhalte an der Uni K.

Und inhaltlich, was macht man da so? Nunja: Aktuell studiere ich im Prinzip Teile aus drei Semestern gleichzeitig. Aus dem einen sind noch Teilleistungen nachzuholen. Allerdings wenig Überraschendes aus der Gedächtnispsy., Differentiellen und Ganz Allgemeinen Psychologie (mit Fokus auf Werbung. Allerdings spielt hier Motivation, Emotion…. usw etc pp eine große Rolle). Dann muss ich eine Klausur in Versuchsplanung nachschreiben, hier geht es aber um alte Bekannte wie Designs im Allgemeinen (was ist ne UV, was ist ne AV, was ist ein Experiment, usw.). Im “eigentlichen” vierten Semester macht man dann eben die Klinische und die Pädagogische, im eigentlich erst späteren Semester die Medienpsychologie, die ich dann eben halt jetzt schon mit drin habe. Dafür fallen dann wieder Teile aus dem eigentlich vierten Semester weg, M7 sei’s gedankt.

Das klingt wirklich ungeheuer viel, aber ich versuche das, irgendwie “häppchenweise” abzuarbeiten. Und viele Dinge sind ja zum Glück vertraut und die unvertrauten Dinge sind dann die Highlights wie die Klinische, in der ich auch eine der guten Seminare abbekommen habe.

Die Richtung meines Blogs…

…ich kenne sie noch nicht. Bloggen über das Studium macht eigentlich Spaß und vielleicht ist ja doch noch das ein oder andere Hilfreiche dabei, auch für die Fernuni-Studenten. Demnächst will ich (zumindest fest vorgenommen!) mit meiner ersten Hausarbeit anfangen, vielleicht werfe ich sowas hier rein. Oder Zusammenfassungen. Oder oder oder. Oder ich bin beim Master wieder an der Fernuni mit dabei, wenn es hiermit

http://www.master-rechtspsychologie.de/

nicht klappen sollte.

 

 

 

 

 

Langes Wochenende…

Die Woche gut rumgekriegt; das Seminar in Allgemeiner doch nicht so arg im Sinne von aufwändig wie zunächst gedacht (die tausend x Zusatzmaterialien zum Kurs bezogen sich glücklicherweise auf die Referatsthemen; die angekündigte Kurzklausur zu Beginn jeder Sitzung wurde zurückgenommen).

Der Dienstag ist jetzt relativ “voll” mit drei Seminaren hintereinander, wobei um 13.30 Uhr Schluss ist. Mittig liegt mein neues Highlight, nämlich das Seminar in der Klinischen Psychologie. Die Atmosphäre ist u.a. dank der Dozentin sehr angenehm und das Seminar wird sehr interaktiv gestaltet. Thematisch für mich natürlich hochinteressant, sonst wäre ich ja nicht gewechselt.
Heute habe ich dann zum ersten Mal das Seminar in Pädagogischer Psych. und morgen als erster Teil eines Blockseminars Ökonomische Psychologie, was zum Kölner WOM gehört (Abkürzung für Wirtschafts-, Organisations- und Medienpsychologie). Blockseminare haben den Nachteil, dass sie meistens am Wochenende stattfinden, aber eben auch den Vorteil, dass sie mit wenigen Sitzungen abgefrühstückt sind :-) , was mir bei Ökonomischer Psychologie sehr zupass kommt.

Alles in allem aber war die Woche halb so wild. Bislang gestaltet sich das Präsenzstudium weniger stressig, als angenommen oder angesichts der nachzuholenden und vorgezogenen Teilleistungen befürchtet. Die Klausuren finden in der Regel in der letzten Semesterwoche statt (Anfang Mitte Juli, so um den Dreh) und danach habe ich vielleicht sogar mal sowas wie Semesterferien. Zumindest wollte ich mir nicht zu viele zu schreibende Hausarbeiten in die Semesterferien packen.

Organisation…

Diese nimmt am Anfang des Semesters kein Ende. Gestern musste ich doch zwei Stündchen investieren, weil sich heute die liebe Verwandtschaft angekündigt hat. Ähnlich wie bei Moodle der Fernuni hat die Uni Köln die Lernplattform “Ilias”, in der die Dozenten ihre Materialien hochladen (immerhin: keine Flash-Paper). Dennoch hat mich das Runterladen der pdfs, das Übertragen auf den Kindle etc. eine Weile gekostet. Ausgerechnet bei dem Seminar, auf das ich am allerwenigsten Lust habe, gibt es jede Menge Pflichtliteratur (die ich hoffentlich nicht sämtlichst lesen muss).

Insgesamt wirkt das Semester “riesig” mit den ganzen nachzuholenden Teilleistungen, den zu schreibenden Hausarbeiten und den Klausuren… Und meine Hausaufgabe für das klinische Seminar habe ich auch noch nicht gemacht (und komme voraussichtlich erst morgen früh im Zug dazu. Da lohnen sich immerhin die ca. 2h Fahrt).

Aber, auch hier gilt, Stück für Stück abarbeiten und am besten von Woche zu Woche denken und nicht in den “großen” Blöcken. Ich wünsche euch allen frohe (Rest-)Ostern!

Seminare schubsen

Gestern ad hoc am ersten Tag an der Präsenzuni noch einmal den Stundenplan so geschubst, dass es bis auf weiteres nett ist und passt:
-montags kann ich arbeiten gehen. Habe jetzt im Anschluss an meine zwei Praktika einen Studentenjob in der gleichen Praxis bzw. Rechtspsychologie
-dienstags volles Uni-Programm. Sprich fünf Uhr früh aufstehen, sechs Uhr in den Zug, damit ich um acht in meinem ersten Seminar sitze (Allgemeine Psychologie); danach eine halbe Stunde Zeit, um zum klinischen Seminar zu wetzen (drei Km entfernt), dann wieder ne halbe Stunde Zeit, um wieder zurückzuwetzen (zum Seminar Allgemeine 1, Gedächtnispsycho).
Danach prinzipiell zwei Stunden frei bis zur Vorlesung in Medienpsycho, aber die ist ohne Anwesenheitspflicht, von daher fernstudiere ich diese wohl ^^
-mittwochs und donnerstags ebenfalls nur Vorlesungen ohne Anwesenheitspflicht; wobei ich auf die klinische Vl schon Lust habe, von daher  fahr ich da wohl hin, zur anderen eher nicht (also mittwochs: Fernstudium ^^)
-freitags regelmäßig Seminar in Päda-Psych. und alle zwei Wochen Differentielle als Wahlpflicht (hab mich noch einmal umentschieden und dadurch den Stundenplan runder gemacht)

Und wie schon einmal gesagt, das ist jetzt in diesem Semester so viel bzw. mehr als das “übliche” Programm, weil ich einerseits Teilleistungen nachholen muss, andererseits ein paar Sachen aus dem sechsten bereits vorziehe.

Bis auf den Dienstag also eigentlich ein eher entspanntes Präsenzuni-Dasein. Gestern dann die ersten Seminare, u.a. in der Klinischen, gehabt; hat echt Spaß gemacht, so Seminare sind ja auch interaktiver, es wird diskutiert (auch mal sinnlos, denk ich) und mitüberlegt und naja, wenn da nur die Referate nicht wären (muss nicht in jedem Seminar eins halten, aber ich bin auch ein Kandidat für Redeängstlichkeit). Was das Durchschnittsalter betrifft, bin ich definitiv nicht die Älteste, wobei die meisten natürlich deutlich jünger sind, was für mich jetzt nicht ganz so schlimm ist. Von der Fernuni sind einige Wechsler da, insgesamt gibt es wohl etliche Fernuni-Wechsler, so fühlt man sich nicht ganz so allein. Wer Angst hat, das “Niveau” einer Präsenzuni nicht halten zu können, sei übrigens unbesorgt; bislang gab es keinerlei Anlass, sich irgendwie abgehangen zu fühlen, eher im Gegenteil.

Semesterbeginn und Rückblick…

Morgen ist offizieller Semesterbeginn an der Uni Köln und ich habe bereits folgendes gelernt: Semesterbeginn=Veranstaltungsbeginn. Das war bei den eher gemütlichen Bonnern nicht so… Die haben sich nach dem Semesterbeginn noch einmal zwei Wochen Zeit gelassen, bevor die Kurse losgingen ^^. D.h., nächste Woche geht es schon los. Ich bin gespannt.

Nun sind alle (vorläufigen) Prüfungsergebnisse da und ich habe M5 und M7 sehr passabel bestanden. Die viele Lernerei für M7 hat sich am Ende notenmäßig gelohnt, wenn auch ich bei 3419 einen klaren Einbruch hatte. Trotzdem ist das Kapitel jetzt ebenfalls abgeschlossen und für meine Stundenplan-Problemchen mit Köln hat sich die Lösung aufgetan, dass zum Wintersemester noch einmal Nachzügler-Seminare angeboten werden. So reduziert sich dann auch ein wenig der Workload, meine Familie kommt nicht zu kurz und ich kann arbeiten gehen.

Es heißt jetzt nun in gewisser Weise Abschied nehmen von der Fernuni. Insgesamt haben mir die ersten Semester was gebracht, der Motivationseinbruch setzte eigentlich mit M6 ein. Am meisten Spaß hat mir M3 und M4 gemacht. Deshalb bin ich gar nicht böse, dass ich für die Allgemeine Psychologie noch zwei Seminare machen muss. Ein Seminar sogar zur Lernpsychologie und das war immer eines meiner “Lieblingsthemen” in der Allgemeinen.

Liebe Hagener, ich wünsch euch noch viel Spaß und Durchhaltevermögen bei eurem Studium, es war definitiv kein Fehler, in Hagen zu beginnen, aber nun ist es an der Zeit, weiterzuziehen. Und ich denke auch, je nachdem, was man mit seinem Studium hinterher vorhat, ist man mit Hagen als Uni gar nicht so schlecht dran.

Einschreibung & vorläufige Einstufung

Nun ist es endgültig vollzogen: Seit gestern bin ich Studentin an der Uni Köln \o/
Direkt nach der Einschreibung, die so zügig ging, dass ich nur staunen konnte (60s, ungelogen) ging ich noch beim SSC vorbei und traf glücklicherweise jemanden an. Ich wurde sehr nett beraten und hier das Ergebnis einer vorläufigen Einstufung auf der Grundlage meiner Fernuni-Module (M1-M7, M11, wobei in M5 und M7 die Ergebnisse noch nicht da sind).

Methodenmodule in Köln

Die Methodenmodule sind durch M2, M6 und M7 so gut wie abgedeckt, erklärte man mir. Was noch offen sei, ist die Klausur für MM2, nämlich “Versuchsplanung”. Diese könnte ich jedoch in diesem Semester noch schreiben. Um trotzdem zur Klinischen zugelassen zu werden, muss ich einen Sonderantrag schreiben. Dies dürfte jedoch problemlos mit der passenden Begründung durchgehen, sagte man mir.

Die Sache mit M3

Wir Hagener haben für die Allgemeine und Biopsychologie zu wenig ECTS. Ich muss in diesem Semester also noch ein Seminar in Allgemeiner I und Allgemeiner II belegen. Auch dies muss ich in einem Sonderantrag für die Klinische begründen. Biopsychologie als drittes Seminar, was eigentlich zu belegen wäre, fällt bei mir weg, weil ich das Biostudium angeben kann.

Aussicht auf das kommende Semester

Um schnell fertig zu werden, sprich im nächsten Semester bereits den Bachelor in Köln machen zu können, habe ich in diesem Semester einiges zu tun. Mir wurde angeraten, einiges aus dem 6.Semester bereits ins 4.te vorzuziehen, weil ich dann im eigentlich 6.ten bereits das Masterpraktikum machen kann und keinen Trouble habe mit der Masterbewerbung, weil Noten noch nicht vorliegen usw.. Deshalb ist das hier mein derzeitiger Studienplan für’s kommende Semester:
-1 Vorlesung und 1 Seminar in Klinischer
-1 Vorlesung und 1 Seminar in Pädagogischer
-1 Vorlesung und 1 Seminar in Medienpsychologie
-1 Wahlpflichtseminar Klinische Neuropsycho
-Je 1 Seminar in Allgemeiner I und II
-1 Klausur ohne Veranstaltung “Versuchsplanung” (MM2)
-1 Bericht ohne Veranstaltung (Gutachten MM5)

Das klingt erst einmal sauviel, und im Moment müsste ich tatsächlich an 5Tagen/Woche an die Uni, was ich definitiv nicht machen kann, wegen Family und Arbeit. Allerdings stehen zwei Veranstaltungen, eine montags, eine freitags derzeit noch alleine und mir wurde geraten, auf der Mailingliste anzufragen, ob jemand tauschen mag. Dann wäre ich zwei volle Tage und einmal für zwei Stunden in Kölle. Also machbar. Soweit erst einmal ^^

Merkwürdiger Schwebezustand,

…in dem ich mich befinde ;-) .
Also, wie gesagt, habe ich noch bis zum 30.03. Zeit, mich an der Uni Köln zu immatrikulieren. Deshalb musste heute einiges an Organisationskram erledigt werden. Habe ja versprochen, darüber zu bloggen, in der Hoffnung, damit die Nachwelt es ein bisschen einfacher haben wird ;-)

1. Um mich in Köln zu immatrikulieren, muss ich mich an der Fernuni exmatrikulieren. 

Nun tauchten folgende Probleme auf: Nach der Exmatrikulation habe ich keinen Zugang mehr zum Prüfungsportal bzw. zu Lotse, um meine vorläufigen Ergebnisse für M7 und M5 abzufragen. Vor ein paar Wochen habe ich erst meine VP-Stunden eingereicht, die bereits vorliegen, aber noch nicht eingetragen sind.
Also zunächst eine eMail an Frau Neß bzw. Herrn Serwe, wegen den VP-Stunden. Die haben mir den Tipp gegeben, mich ans Prüfungsamt zu wenden. Ansonsten würden sie mir jedoch auch eine schriftliche Bescheinigung über die abgeleisteten VP-Stunden zuschicken.
Also ging die nächste eMail ans Prüfungsamt. Da habe ich erwähnt, dass ich ja auch keinen Zugriff mehr habe auf Lotse und dementsprechend meine vorläufigen Ergebnisse einsehen kann. Sehr nette Antwort, sollte ich wirklich keinen Zugriff mehr haben, erhalte ich vom Prüfungsamt die vorläufigen Ergebnisse zugeschickt.
Wenn alles gut läuft und Ende März/Anfang April die Prüfungsergebnisse da sind, kann ich sie direkt in Köln einreichen. Und dann geht es los mit der Anerkennung.

Und das erklärt auch den Schwebezustand: Seit ein paar Stunden bin ich exmatrikuliert. Das ging jedenfalls ziemlich leicht (Suchbegriff bei Google: Exmatrikulation Fernuni Hagen)

2. Was soll ich denn nun studieren in Köln?

Hier hilft mir Modulhandbuch und Studienverlaufsplan gerade nicht weiter. Ich würde gerne wissen, wie ich an die fehlenden ECTS in M2 und M3 komme. Und wie genau ich mich jetzt für ein Seminar anmelden muss. In Bonn war es so, dass entweder Listen aushängen oder man dem Prof ne Mail schreibt, hey, ich würde gern ins Seminar. Ich habe irgendwie keinen richtigen Plan, wie das in Kölle ist. Und vor allem, was ich alles nun machen kann bzw. soll. Deshalb fahre ich morgen ins SSC, damit ich mir schon einmal einen groben Fahrplan basteln kann.

3. Formulare

Natürlich brauche ich für die Immatrikulation ein Haufen Zeugs. Was genau, das schreib ich mal gesondert. Habe jedenfalls schon die Krankenkasse kontaktiert, weil ich eine Bescheinigung brauche. Oder doch nicht, weil Ü30. Oder doch. So ganz schnalle ich das nicht. Und dann, ja, mein Bio-Studium. Also muss ich rechnen, die Anzahl der Hochschulsemester. Das mache ich am Wochenende. Das muss alles mit angegeben werden.

Nunja, to be continued ^^

4. Off-Topic: Materialsammlung

Ahja. Ich denke, ich werde dann wenn das ganze Zeugs durch ist, meine Materialsammlung für die Fernuni wieder aufmachen. Weil ich ja jetzt schon exmatrikuliert bin und die Moodle-Polizei mich nicht mehr verhaften kann.